Na? Was fehlt denn da?

Interaktives Radwegeportale des Landkreises Würzburg geht online

Der Landkreis Würzburg hat ein ca. 1.000 km langes und bestens ausgeschildertes Radwegenetz, das seit Neustem auch über ein interaktives Kartenportal im Internet zur Verfügung steht. Die Karte ist unter der Adresse des Landkreises www.landkreis-wuerzburg.de von der Startseite aus („Fahrradwegekarte online“) oder unter http://www.vianovis.net/lkr-wuerzburg/ zu erreichen …

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Main-Post: Nicht auf einen Unfall warten

Kreisrat Peter Rost unterstützt Bürgerinitiative

In einem weiterem Artikel von Traudl Baumeister, nimmt Kreis- und Gemeinderat Dr. med Peter Rost, UWG, aus Randersacker Stellung zur Radwegsituation zwischen Randersacker und Theilheim.

Unter anderem weißt der Sport- und Allgemeinmediziner darauf hin, dass „Der Radweg vor allem für Theilheim eine unbedingte Notwendigkeit“ sei. „Die Kreisstraße auf der zur Zeit die Radfahrer fahren, gehöre zu den unfallträchtigsten Straßen im Landkreis. Es hätten erst mehrere tödliche Unfälle geschehen müssen, bevor eine Geschwindigkeitsbegrenzung und ein Umbau der Straße erfolgten, der die Unfallhäufigkeit reduzierte.“

Main-Post: Standpunkt: Zweiter Schritt vor dem ersten

In ihrem Kommentar zum vorhergehenden Artikel, schreibt Frau Baumeister unter anderem:
„Wie ernst allerdings soll man einen Beschluss nehmen, der den zweiten Schritt geht, bevor der erste gemacht ist? Der ein Stück der Trasse endgültig auf ein Flurstück festlegt, bevor überhaupt geklärt ist, wie der gesamte Weg grundsätzlich möglich und machbar ist?“

Main-Post: Eine dritte Variante für den Radweg

In einem weiteren Artikel in der Main-Post Eine dritte Variante für den Radweg, befasst sich Traudl Baumeister ein weiteres mal mit dem Radweg von Theilheim nach Randersacker.

Frau Baumeister schreibt mir zwar zu „Im Frühsommer 2014 gründete er die Bürgerinitiative Pro-Radweg.“, aber das ist leider ein kleines bisschen zu viel der Ehre. Der Er ist nämlich ein Wir und wir sind ja dann doch ein paar mehr gewesen.

Insgesamt werden in diesem Beitrag noch einmal die verschiedenen Argumente der beiden Gemeinden gegenüber gestellt. Super Artikel – unbedingt gleich lesen.

Ebenfalls mit dieser Lösungsmöglichkeit befasst sich die Stellungnahme des Grünen Kreis- und Gemeinderats Fred Stahl, Theilheim.

Pressemitteilung, Fred Stahl, B’90/Grüne, Theilheim

Betrifft den Radweg Theilheim – Randersacker

In Ihrem Artikel vom 21. Juli 2014 berichten Sie über den geplanten Radweg Theilheim-Randersacker. In der Gemeinderatssitzung am 3. Juni 2014 wurde eine Absichtserklärung beschlossen, einen Radweg nach Randersacker zu bauen, falls eine Einigung mit der Gemeinde Randersacker über den Bau des Radweges nicht zustande kommt. Auf Antrag des Gemeinderates Pfeuffer sollte dann die Gemeinde Theilheim in Eigenregie den Radweg bis zur Gemeindegrenze erstellen. Auf den Einwand des Kreis- u. Gemeinderates Fred Stahl, dass uns dadurch die staatlichen Fördergelder verloren gingen, wurde dies von BGM Hennig verneint und aus dem Gremium kam der Einwand, dass „… wir Theilheimer den Radweg günstiger erstellen können, als dies mit staatlicher Förderung möglich wäre“!

Daß der Radweg schnellstens erstellt werden muss ist unbestritten und sollte nicht erst 2018 fertig gestellt sein, sondern spätestens Ende kommenden Jahres 2015.

Für Gemeinderat Fred Stahl ist es nicht nachvollziehbar, dass man die Beratungen und Verhandlungen über den Bau des Radweges mit Randersacker ohne die Einbeziehung der Bürgerinitiative Pro-Radweg und der im Gemeinderat vertretenen Parteien durchführt. Leider bekommt die Bürgerinitiative Pro-Radweg die Infos nur aus dritter Hand.

„Pressemitteilung, Fred Stahl, B’90/Grüne, Theilheim“ weiterlesen

Gemeinderatssitzung 03.06.2014 – Protokoll-Auszug

Heute kam das neue Gemeindeblatt der Gemeinde Theilheim. Hier wurden nun die beiden offiziellen Beschlüsse des Gemeinderates veröffentlicht. Für alle Interessierten kann der 2014.09 Auszug Gemeindeblatt Auszug Gemeindeblatt hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Gemeinderatssitzung 03.06.2014

Dieser Beitrag brennt mir schon länger unter den Nägeln. Ich wollte eigentlich nur noch die Veröffentlichung des Gemeinderatsbeschlusses zum Radweg im Gemeindeblatt abwarten. Leider waren in den letzten Ausgaben aber gar keine Beschlüsse publiziert worden (?). Ich gebe jetzt hier daher nur sinngemäß wieder, was beschlossen wurde, da auch verschiedene Tischvorlagen und Aktualisierungsanträge zum Thema Radweg eingebracht wurden. Den exakten Wortlaut des Gemeinderatsbeschlusses, werden wir hier veröffentlichen, sobald uns dieser vorliegt.

Im Prinzip wurde der Antrag Nr. 2 von Gemeinderat Erwin Pfeuffer einstimmig beschlossen, welcher letztendlich einen Radweg auf der südlichen Route (von Theilheim aus auf der linken Seite), bis zur Gemarkungsgrenze vorsieht. Dass dieser Radweg dann an der Stelle enden würde, an der der bisherige „Radweg“ die Staatsstraße überquert, und dass die Gemeinde Randersacker auf dieser Seite eigentlich keinen Radweg bauen möchte, steht so halt leider nicht im Beschluss.

Schon im Vorfeld der Gemeinderatssitzung vom 03.06.2014, zeichnete sich ab, dass die erste wirkliche Sitzung des neuen Gemeinderates, gleich ein heißes Eisen anpacken würde: den Radweg! Die Zuhörerreihen waren wohl auch deshalb, bis auf den letzten Platz gefüllt.

Drei Anträge kursierten bereits vor der Sitzung, welche wir hier kurz vorstellen möchten:

„Gemeinderatssitzung 03.06.2014“ weiterlesen

SZ: Das ist ein trojanisches Pferd

Andere Stadt – ähnliches Problem:

„Die Idee, Radfahrer von den Hauptverkehrsstraßen fernhalten zu wollen, ist illusorisch.“ Freizeit-Radler ließen sich vielleicht umleiten. „Wer aber mit dem Rad zur Arbeit oder zur Uni fährt, wird weiterhin den direkten Weg nehmen – auch wenn er an einer Hauptstraße entlangführt.“

aus der SZ vom 27.08.2014, Autor: Marco Völklein

100% Förderung

Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Frickenhausen / Segnitz. Trotz einer „bösen“ Behörde, einer Gemeinde arm wie eine Kirchenmaus, werden die 4,5km zwischen den beiden Gemeinden nun zügig umgesetzt, schreibt Gerhard Meißner in seinem Main-Post Artikel vom 26.08.2014.

Förderung: 100%, Kosten: 144,44€ pro lfd. Meter.

Warum Radwege wichtig sind

Gerade beim Stöbern gefunden:

„Jeder Radwege-Ausbau in Deutschland ist unterstützungs-würdig und -bedürftig! Wenn in Deutschland Mittel für Verkehrswege diskutiert werden, dann sind es in der Regel die Wege für Autofahrer – so ganz aktuell der deutsche Straßenzustand und die Diskussion, wer’s finanziert. Radfahrer bleiben mit ihren Wegen auf der Strecke. Und das obwohl sie die Krankenkassen entlasten durch ihre sportliche Aktivität, obwohl sie zur Verminderung der Feinstaubbelastung und Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen, weil sie ohne Abgase auskommen. Stoppt die permanente Erweiterung der Straßen, fördert die Radwege“

Pro Radweg – deutschlandweit