Main-Post: 2016 soll der Radweg Realität werden

Artikel von Traudl Baumeister, in der Main-Post vom 20.11.2014

Gemeinsame Gemeinderatssitzung der Nachbargemeinden Theilheim und Randersacker brachte den Durchbruch

Ein Hauch von Historie wehte durch das Rathaus Randersacker, als am Dienstagabend um 19.50 Uhr Bürgermeister und Gemeinderäte die Hand hoben. Damit stimmten alle dem von Bürgermeister Dietmar Vogel formulierten Beschlussvorschlag zu. Dieser lautete: „Die Marktgemeinderäte der Gemeinden Randersacker und Theilheim unterstützen die gemeinsamen Planungen und den Bau eines Radweges parallel entlang der Staatsstraße von Randersacker nach Theilheim, Fahrtrichtung Theilheim rechts. Der Radweg soll innerhalb einer kommunalen Allianz der beiden Gemeinden verwirklicht werden.“

Damit ist der erste konkrete Schritt getan. Die Umsetzung, auch da waren sich alle einig, soll zeitnah erfolgen. Da die Haushaltsplanung für 2015 im Landkreis Würzburg bereits abgeschlossen ist, streben die Kooperationspartner die Aufnahme des gemeinsamen Projektes in den Haushalt 2016 an.

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Bayerischer Rundfunk: Randersacker und Theilheim einigen sich auf Radweg

Korrespondentin: Barbara Markus

Randersacker/Theilheim (Würzburg): Nach einem jahrzehntelangen Hin und Her über einen Radweg zwischen Randersacker am Main und Theilheim im Lkr. Würzburg hat Dienstagabend eine gemeinsame Sitzung der beiden Gemeinderatsgremien den Durchbruch gebracht. Einstimmig wurde beschlossen, die gut 4 Kilometer lange Trasse südlich entlang der Staatsstraße zwischen den Nachbargemeinden zu verwirklichen. Der Umweg über steile Weinbergswege ist damit vom Tisch. Jetzt soll als erstes mit der konkreten Planung begonnen werden und Fördermöglichkeiten ausgelotet werden. Eine Kostenschätzung von vor 2000 hatte 520.000 DM ergeben, nun könnte es eine ähnliche Summe in Euro kosten. Wunschziel von Bürgermeister Dietmar Vogel in Randersacker ist für die Verwirklichung das Jahr 2016. Zuletzt mit einer Online-Petition hatten Radfahrer sich für die sichere Verbindung stark gemacht. Denn die Benutzung der bergigen und kurvenreichen Staatsstraße gilt als äußerst gefährlich, für allem für Kinder und Jugendliche.

Bayerischer Rundfunk, Bayern1-Regionalnachrichten vom 19.11.2014, Autorin: Barbara Markus

Anmerkung der BI-Pro Radweg: die Strecke ist tatsächlich nur zwei Kilometer lang

Der erste Schritt ist getan!

gemeinsame Sitzung der Räte von Theilheim und Randersacker

In einer Sondersitzung des Marktgemeinderates Randersacker, zusammen mit dem Gemeinderat Theilheim, haben beide beschlussfähigen Gemeinderatsgremien den folgenden (historischen) Beschluss gefasst:

„Die Gemeinderäte der Marktgemeinde Randersacker und der Gemeinde Theilheim unterstützen die Planung und den Bau eines Radweges, von Randersacker nach Theilheim, parallel, rechts entlang der Staatstraße (2272, südliche Trassenführung). Der Radweg soll innerhalb einer kommunalen Allianz beider Gemeinden verwirklicht werden“. Beschluss sinngemäß wiedergegeben.

Für diesen Antrag stimmten alle 21 anwesenden Gemeinderäte.

Durch diesen formellen Beschluss ist die erste, grundsätzliche Voraussetzung für den Bau des Radweges erfüllt. Dieser kann nun offiziell bei den entsprechenden Fachbehörden (staatl. Straßenbauamt Würzburg, Landratsamt Würzburg und Wasserwirtschaftsamt Würzburg) zur Planung und Realisierung eingereicht werden.

Ortstermin

Bereits am 23. September 2014, um 8:30 Uhr, fand im Theilheimer Rathaus eine weitere Besprechung zum Radweg, unter anderem mit dem Bürgermeister von Randersacker, Dietmar Vogel (UWG), Herrn Buchner vom Landratsamt Würzburg und Dipl.-Ing. Werner Horn, vom Ingenieurbüro Horn, Eibelstadt, sowie verschiedenen Gemeinderäten und dem Bürgermeister der Gemeinde Theilheim statt.

Fachleute, Gemeinderäte und Bürgermeister beim Ortstermin

von links nacht rechts: Dr. Bernd M. Schmitt (SPD, Theilheim); Fred Stahl (B’90/Grüne, Theilheim); Johannes Lang (CSU, Theilheim); Erwin Pfeuffer (UWG, Theilheim); Dipl.-Ing. Werner Horn, Bernd Endres (SPD, Theilheim); Andreas Ganz (CSU, Theilheim); Thomas Häusner (Bauverwaltung, Gemeinde Theilheim); Bürgermeister Hubert Henig (UWG, Theilheim; Herr Buchner, Landratsamt Würzburg; Bürgermeister Dietmar Vogel (UWG, Randersacker); Andreas Breunig (UWG, 2. Bgm. Theilheim).

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Da passiert schon nichts!

innerhalb weniger Monate zwei Unfälle an der gleichen Stelle

Heute bin ich auf dem Weg nach Theilheim mit meinem Fahrrad kurz nach der Ortsausfahrt Randersacker an dieser Stelle vorbeigekommen.

Die Markierungen an der Leitplanke belegen: innerhalb weniger Monate der zweite Unfall an der gleichen Stelle.

Vielleicht drei Minuten später hat mich ein Auto überholt, das wiederum gleichzeitig (!!!) von einem Motorrad überholt wurde.

Wo? Kurz vor der berüchtigten steilen Kurve, an der der bisherige und womöglich auch künftige “Radweg” die Staatsstraße überquert!

Main-Post: Nicht auf einen Unfall warten

Kreisrat Peter Rost unterstützt Bürgerinitiative

In einem weiterem Artikel von Traudl Baumeister, nimmt Kreis- und Gemeinderat Dr. med Peter Rost, UWG, aus Randersacker Stellung zur Radwegsituation zwischen Randersacker und Theilheim.

Unter anderem weißt der Sport- und Allgemeinmediziner darauf hin, dass „Der Radweg vor allem für Theilheim eine unbedingte Notwendigkeit“ sei. „Die Kreisstraße auf der zur Zeit die Radfahrer fahren, gehöre zu den unfallträchtigsten Straßen im Landkreis. Es hätten erst mehrere tödliche Unfälle geschehen müssen, bevor eine Geschwindigkeitsbegrenzung und ein Umbau der Straße erfolgten, der die Unfallhäufigkeit reduzierte.“

Main-Post: Eine dritte Variante für den Radweg

In einem weiteren Artikel in der Main-Post Eine dritte Variante für den Radweg, befasst sich Traudl Baumeister ein weiteres mal mit dem Radweg von Theilheim nach Randersacker.

Frau Baumeister schreibt mir zwar zu „Im Frühsommer 2014 gründete er die Bürgerinitiative Pro-Radweg.“, aber das ist leider ein kleines bisschen zu viel der Ehre. Der Er ist nämlich ein Wir und wir sind ja dann doch ein paar mehr gewesen.

Insgesamt werden in diesem Beitrag noch einmal die verschiedenen Argumente der beiden Gemeinden gegenüber gestellt. Super Artikel – unbedingt gleich lesen.

Ebenfalls mit dieser Lösungsmöglichkeit befasst sich die Stellungnahme des Grünen Kreis- und Gemeinderats Fred Stahl, Theilheim.

Pressemitteilung, Fred Stahl, B’90/Grüne, Theilheim

Betrifft den Radweg Theilheim – Randersacker

In Ihrem Artikel vom 21. Juli 2014 berichten Sie über den geplanten Radweg Theilheim-Randersacker. In der Gemeinderatssitzung am 3. Juni 2014 wurde eine Absichtserklärung beschlossen, einen Radweg nach Randersacker zu bauen, falls eine Einigung mit der Gemeinde Randersacker über den Bau des Radweges nicht zustande kommt. Auf Antrag des Gemeinderates Pfeuffer sollte dann die Gemeinde Theilheim in Eigenregie den Radweg bis zur Gemeindegrenze erstellen. Auf den Einwand des Kreis- u. Gemeinderates Fred Stahl, dass uns dadurch die staatlichen Fördergelder verloren gingen, wurde dies von BGM Hennig verneint und aus dem Gremium kam der Einwand, dass „… wir Theilheimer den Radweg günstiger erstellen können, als dies mit staatlicher Förderung möglich wäre“!

Daß der Radweg schnellstens erstellt werden muss ist unbestritten und sollte nicht erst 2018 fertig gestellt sein, sondern spätestens Ende kommenden Jahres 2015.

Für Gemeinderat Fred Stahl ist es nicht nachvollziehbar, dass man die Beratungen und Verhandlungen über den Bau des Radweges mit Randersacker ohne die Einbeziehung der Bürgerinitiative Pro-Radweg und der im Gemeinderat vertretenen Parteien durchführt. Leider bekommt die Bürgerinitiative Pro-Radweg die Infos nur aus dritter Hand.

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Gemeinderatssitzung 03.06.2014 – Protokoll-Auszug

Heute kam das neue Gemeindeblatt der Gemeinde Theilheim. Hier wurden nun die beiden offiziellen Beschlüsse des Gemeinderates veröffentlicht. Für alle Interessierten kann der 2014.09 Auszug Gemeindeblatt Auszug Gemeindeblatt hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Gemeinderatssitzung 03.06.2014

Dieser Beitrag brennt mir schon länger unter den Nägeln. Ich wollte eigentlich nur noch die Veröffentlichung des Gemeinderatsbeschlusses zum Radweg im Gemeindeblatt abwarten. Leider waren in den letzten Ausgaben aber gar keine Beschlüsse publiziert worden (?). Ich gebe jetzt hier daher nur sinngemäß wieder, was beschlossen wurde, da auch verschiedene Tischvorlagen und Aktualisierungsanträge zum Thema Radweg eingebracht wurden. Den exakten Wortlaut des Gemeinderatsbeschlusses, werden wir hier veröffentlichen, sobald uns dieser vorliegt.

Im Prinzip wurde der Antrag Nr. 2 von Gemeinderat Erwin Pfeuffer einstimmig beschlossen, welcher letztendlich einen Radweg auf der südlichen Route (von Theilheim aus auf der linken Seite), bis zur Gemarkungsgrenze vorsieht. Dass dieser Radweg dann an der Stelle enden würde, an der der bisherige „Radweg“ die Staatsstraße überquert, und dass die Gemeinde Randersacker auf dieser Seite eigentlich keinen Radweg bauen möchte, steht so halt leider nicht im Beschluss.

Schon im Vorfeld der Gemeinderatssitzung vom 03.06.2014, zeichnete sich ab, dass die erste wirkliche Sitzung des neuen Gemeinderates, gleich ein heißes Eisen anpacken würde: den Radweg! Die Zuhörerreihen waren wohl auch deshalb, bis auf den letzten Platz gefüllt.

Drei Anträge kursierten bereits vor der Sitzung, welche wir hier kurz vorstellen möchten:

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