Main-Post: Schwierige Trasse: Brücken und eine hohe Böschung

Ein weiterer Main-Post Artikel von „trab“, vom 05.08.2014, berichtet von der Sitzung des Randersackerer Bau- und Umweltausschusses.

Hierbei wird eingewandt, dass „ein Radweg an der Straße entlang, von Theilheim kommend auf der linken Seite, … auf Randersackerer Gemarkung kaum vorstellbar“ wäre. „Benötigt würden mehrere neue Brücken über den Jakobsbach, teilweise würde der Weg durch sensible Landschaftsbereiche mit möglicherweise schützenswertem Kleintierbestand führen“.

Laut Bürgermeister Vogel „ist aber die Höhendifferenz, die der Weg an der Böschung direkt vor der Einfahrt in den Ort überwinden müsste“ das größte Problem.

Beide Gemeinderäte planen nach übereinstimmender Aussage von Bürgermeister Hubert Henig, Theilheim und Dietmar Vogel, Randersacker, eine zeitnahe, gemeinsame Begehung des in Frage kommenden Geländes.

Main-Post: Zwei Radweg-Varianten im Gespräch


In einem weiteren Main-Post Artikel, von Traudl Baumeister Der Radweg zwischen Randersacker und Theilheim soll auf jeden Fall kommen, werden die von den jeweiligen Gemeinden bevorzugten Streckenvarianten beleuchtet.

Während der Theilheimer Gemeinderat die südliche Route bevorzugt, dies ist von Theilheim aus gesehen, die Strecke parallel zur Staatsstraße auf der linken Seite. Diese Strecke ist aus Theilheimer Sicht insofern ideal, da die hierzu benötigten Grundstücke sich bereits im Gemeindeeigentum oder Staatsbesitz befinden, und ein Zugriff auf diese daher unproblematisch wäre.

Der Marktgemeinderat Randersacker dagegen, scheint die nördliche Route, also von Randersacker aus gesehen ebenfalls links der Staatsstraße, zu preferieren.

„Main-Post: Zwei Radweg-Varianten im Gespräch“ weiterlesen

Gemeinsam für neue Fahrradkultur in Bayern

Der bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann hat bei der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen: Gemeinsam für neue Fahrradkultur in Bayern, ein eigenes Referat für den Radverkehr in Bayern angebündigt. Insgesamt sollen in den nächsten fünf Jahren bis zu 200 Millionen Euro in den Radwegebau investiert werden.

„Innenminister Herrmann nannte es sein erklärtes Ziel, die Möglichkeiten der Fahrradnutzung ständig zu verbessern. Dabei setze er an vier Säulen der Radverkehrsförderung an – der Infrastruktur, der Information, der Kommunikation und dem Service. „Diese grundsätzliche Schwerpunktsetzung will ich in einem Radverkehrsplan Bayern zusammenfassen.““

„Insgesamt will Herrmann eine neue Fahrradkultur in Bayern entwickeln: „Das Radfahren muss noch mehr ins Bewusstsein von Bürgern, Verwaltung und Politik gerückt werden.““

„Lücke im Radweg noch immer nicht geschlossen“

Auch wenn die Überschrift fälschlicherweise vermuten lässt, dass nur noch eine Lücke im Radweg offen wäre, hat die Main-Post Würzburg unser Thema ein weiteres Mal aufgegriffen: Lücke im Radweg noch immer nicht geschlossen

In dem insgesamt sehr gut recherchierten Artikel von Steffen Standke, werden die verschiedenen Aspekte der Radwegsdiskussion beleuchtet, angefangen bei den unterschiedlichen Vorstellungen zur Streckenführung bis hin zur fehlenden Bereitschaft eventuell betroffener Grundstückseigentümer, nötige Flächen zu verkaufen oder zu verpachten.

Ob die am Ende zitierte Allianz zur interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Rottendorf, Gerbrunn, Randersacker und Theilheim aber tatsächlich etwas für den Radweg bringt, darf wohl eher bezweifelt werden, außer vielleicht bei einer rechtzeitigen Einigung und damit verbunden, Planung und Projektierung, unter Umständen eine etwas höhere öffentliche Förderung.