Main-Post: Zwei Radweg-Varianten im Gespräch


In einem weiteren Main-Post Artikel, von Traudl Baumeister Der Radweg zwischen Randersacker und Theilheim soll auf jeden Fall kommen, werden die von den jeweiligen Gemeinden bevorzugten Streckenvarianten beleuchtet.

Während der Theilheimer Gemeinderat die südliche Route bevorzugt, dies ist von Theilheim aus gesehen, die Strecke parallel zur Staatsstraße auf der linken Seite. Diese Strecke ist aus Theilheimer Sicht insofern ideal, da die hierzu benötigten Grundstücke sich bereits im Gemeindeeigentum oder Staatsbesitz befinden, und ein Zugriff auf diese daher unproblematisch wäre.

Der Marktgemeinderat Randersacker dagegen, scheint die nördliche Route, also von Randersacker aus gesehen ebenfalls links der Staatsstraße, zu preferieren.

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Die Unterschriftensammlung ist beendet

westlicher Ortsausgang in Theilheim

Heute ging die Online Petition bei Open Petition zu Ende. Die Unterschriftenlisten bei den örtlichen Firmen hatten wir schon vor ein paar Wochen eingesammelt. Insgesamt haben 1.505 Unterzeichner unsere Aktion unterstützt. Mit einer so starken Unterstützung hatten wir so nicht gerechnet. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Unterzeichnern bedanken. Das war aber nur der erste Schritt.

Auch wenn sich gerade abzeichnet, dass ein gemeinsamer Termin vor den Sommerferien zur Übergabe der Unterschriftenlisten an die Adressaten unserer Petition nicht mehr zu verwirklichen ist, bleiben wir dran. Sollte sich zeitnah kein Termin finden lassen, nehmen wir halt die Politiker, welche an einem unserer Termine teilnehmen können.

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Gemeinsam für neue Fahrradkultur in Bayern

Der bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann hat bei der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen: Gemeinsam für neue Fahrradkultur in Bayern, ein eigenes Referat für den Radverkehr in Bayern angebündigt. Insgesamt sollen in den nächsten fünf Jahren bis zu 200 Millionen Euro in den Radwegebau investiert werden.

„Innenminister Herrmann nannte es sein erklärtes Ziel, die Möglichkeiten der Fahrradnutzung ständig zu verbessern. Dabei setze er an vier Säulen der Radverkehrsförderung an – der Infrastruktur, der Information, der Kommunikation und dem Service. „Diese grundsätzliche Schwerpunktsetzung will ich in einem Radverkehrsplan Bayern zusammenfassen.““

„Insgesamt will Herrmann eine neue Fahrradkultur in Bayern entwickeln: „Das Radfahren muss noch mehr ins Bewusstsein von Bürgern, Verwaltung und Politik gerückt werden.““

„Lücke im Radweg noch immer nicht geschlossen“

Auch wenn die Überschrift fälschlicherweise vermuten lässt, dass nur noch eine Lücke im Radweg offen wäre, hat die Main-Post Würzburg unser Thema ein weiteres Mal aufgegriffen: Lücke im Radweg noch immer nicht geschlossen

In dem insgesamt sehr gut recherchierten Artikel von Steffen Standke, werden die verschiedenen Aspekte der Radwegsdiskussion beleuchtet, angefangen bei den unterschiedlichen Vorstellungen zur Streckenführung bis hin zur fehlenden Bereitschaft eventuell betroffener Grundstückseigentümer, nötige Flächen zu verkaufen oder zu verpachten.

Ob die am Ende zitierte Allianz zur interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Rottendorf, Gerbrunn, Randersacker und Theilheim aber tatsächlich etwas für den Radweg bringt, darf wohl eher bezweifelt werden, außer vielleicht bei einer rechtzeitigen Einigung und damit verbunden, Planung und Projektierung, unter Umständen eine etwas höhere öffentliche Förderung.

Radweg auch ein Thema in Randersacker

Überquerung alter Radweg an der Staatsstraße – Richtung Theilheim

Es ist wohl eine Tatsache, dass schon seit den frühen 1980er Jahren immer wieder Initiativen in Punkto Radweg ergriffen wurden. Diese schliefen dann aber auch gerne wieder ein. Auffällig hierbei ist dann schon ein wenig, dass sich das Thema Radweg mit schöner Regelmässigkeit als Wahlkampfthema im Vorfeld der Kommunalwahlen wiederbelebt hat.

Sicherlich ist die Situation im engen Theilheimer Tal, die kleinparzellige Eigentümerstruktur der verschiedenen Grundstücke, welche durch die eine oder andere Streckenvariante betroffen wären, alles andere als einfach zu bezeichnen.
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