Sulla strada del sole

„Wenn es um die Straße der Zukunft geht, haben offenbar die Niederländer zurzeit die besten Ideen.“ Im Artikel in der Sueddeutschen Zeitung vom 22. Oktober, schreibt Felix Reek, über ein neues Radwegkonzept aus den Niederlanden: Radwege die Solarenergie erzeugen.

Wenn man schon ein Radweg komplett neu plant – warum nicht auch mal über den Tellerrand schauen? Da gibt es bestimmt zusätzlich Förderung aus den Technologietöpfen der Europäische Union und das lästige Problem mit dem Schneeräumen im Winter, könnte man damit sicherlich auch, kombiniert erschlagen.

No ko unner Chef a im Winner „wecha seim Brüwörfela nach Randsackä fahr“

Da passiert schon nichts!

innerhalb weniger Monate zwei Unfälle an der gleichen Stelle

Heute bin ich auf dem Weg nach Theilheim mit meinem Fahrrad kurz nach der Ortsausfahrt Randersacker an dieser Stelle vorbeigekommen.

Die Markierungen an der Leitplanke belegen: innerhalb weniger Monate der zweite Unfall an der gleichen Stelle.

Vielleicht drei Minuten später hat mich ein Auto überholt, das wiederum gleichzeitig (!!!) von einem Motorrad überholt wurde.

Wo? Kurz vor der berüchtigten steilen Kurve, an der der bisherige und womöglich auch künftige “Radweg” die Staatsstraße überquert!

Main-Post: Standpunkt: Zweiter Schritt vor dem ersten

In ihrem Kommentar zum vorhergehenden Artikel, schreibt Frau Baumeister unter anderem:
„Wie ernst allerdings soll man einen Beschluss nehmen, der den zweiten Schritt geht, bevor der erste gemacht ist? Der ein Stück der Trasse endgültig auf ein Flurstück festlegt, bevor überhaupt geklärt ist, wie der gesamte Weg grundsätzlich möglich und machbar ist?“

Gemeinderatssitzung 03.06.2014

Dieser Beitrag brennt mir schon länger unter den Nägeln. Ich wollte eigentlich nur noch die Veröffentlichung des Gemeinderatsbeschlusses zum Radweg im Gemeindeblatt abwarten. Leider waren in den letzten Ausgaben aber gar keine Beschlüsse publiziert worden (?). Ich gebe jetzt hier daher nur sinngemäß wieder, was beschlossen wurde, da auch verschiedene Tischvorlagen und Aktualisierungsanträge zum Thema Radweg eingebracht wurden. Den exakten Wortlaut des Gemeinderatsbeschlusses, werden wir hier veröffentlichen, sobald uns dieser vorliegt.

Im Prinzip wurde der Antrag Nr. 2 von Gemeinderat Erwin Pfeuffer einstimmig beschlossen, welcher letztendlich einen Radweg auf der südlichen Route (von Theilheim aus auf der linken Seite), bis zur Gemarkungsgrenze vorsieht. Dass dieser Radweg dann an der Stelle enden würde, an der der bisherige „Radweg“ die Staatsstraße überquert, und dass die Gemeinde Randersacker auf dieser Seite eigentlich keinen Radweg bauen möchte, steht so halt leider nicht im Beschluss.

Schon im Vorfeld der Gemeinderatssitzung vom 03.06.2014, zeichnete sich ab, dass die erste wirkliche Sitzung des neuen Gemeinderates, gleich ein heißes Eisen anpacken würde: den Radweg! Die Zuhörerreihen waren wohl auch deshalb, bis auf den letzten Platz gefüllt.

Drei Anträge kursierten bereits vor der Sitzung, welche wir hier kurz vorstellen möchten:

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Main-Post: Zwei Radweg-Varianten im Gespräch


In einem weiteren Main-Post Artikel, von Traudl Baumeister Der Radweg zwischen Randersacker und Theilheim soll auf jeden Fall kommen, werden die von den jeweiligen Gemeinden bevorzugten Streckenvarianten beleuchtet.

Während der Theilheimer Gemeinderat die südliche Route bevorzugt, dies ist von Theilheim aus gesehen, die Strecke parallel zur Staatsstraße auf der linken Seite. Diese Strecke ist aus Theilheimer Sicht insofern ideal, da die hierzu benötigten Grundstücke sich bereits im Gemeindeeigentum oder Staatsbesitz befinden, und ein Zugriff auf diese daher unproblematisch wäre.

Der Marktgemeinderat Randersacker dagegen, scheint die nördliche Route, also von Randersacker aus gesehen ebenfalls links der Staatsstraße, zu preferieren.

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„Lücke im Radweg noch immer nicht geschlossen“

Auch wenn die Überschrift fälschlicherweise vermuten lässt, dass nur noch eine Lücke im Radweg offen wäre, hat die Main-Post Würzburg unser Thema ein weiteres Mal aufgegriffen: Lücke im Radweg noch immer nicht geschlossen

In dem insgesamt sehr gut recherchierten Artikel von Steffen Standke, werden die verschiedenen Aspekte der Radwegsdiskussion beleuchtet, angefangen bei den unterschiedlichen Vorstellungen zur Streckenführung bis hin zur fehlenden Bereitschaft eventuell betroffener Grundstückseigentümer, nötige Flächen zu verkaufen oder zu verpachten.

Ob die am Ende zitierte Allianz zur interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Rottendorf, Gerbrunn, Randersacker und Theilheim aber tatsächlich etwas für den Radweg bringt, darf wohl eher bezweifelt werden, außer vielleicht bei einer rechtzeitigen Einigung und damit verbunden, Planung und Projektierung, unter Umständen eine etwas höhere öffentliche Förderung.

Radweg auch ein Thema in Randersacker

Überquerung alter Radweg an der Staatsstraße – Richtung Theilheim

Es ist wohl eine Tatsache, dass schon seit den frühen 1980er Jahren immer wieder Initiativen in Punkto Radweg ergriffen wurden. Diese schliefen dann aber auch gerne wieder ein. Auffällig hierbei ist dann schon ein wenig, dass sich das Thema Radweg mit schöner Regelmässigkeit als Wahlkampfthema im Vorfeld der Kommunalwahlen wiederbelebt hat.

Sicherlich ist die Situation im engen Theilheimer Tal, die kleinparzellige Eigentümerstruktur der verschiedenen Grundstücke, welche durch die eine oder andere Streckenvariante betroffen wären, alles andere als einfach zu bezeichnen.
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