SZ: Das ist ein trojanisches Pferd

Andere Stadt – ähnliches Problem:

„Die Idee, Radfahrer von den Hauptverkehrsstraßen fernhalten zu wollen, ist illusorisch.“ Freizeit-Radler ließen sich vielleicht umleiten. „Wer aber mit dem Rad zur Arbeit oder zur Uni fährt, wird weiterhin den direkten Weg nehmen – auch wenn er an einer Hauptstraße entlangführt.“

aus der SZ vom 27.08.2014, Autor: Marco Völklein

100% Förderung

Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Frickenhausen / Segnitz. Trotz einer „bösen“ Behörde, einer Gemeinde arm wie eine Kirchenmaus, werden die 4,5km zwischen den beiden Gemeinden nun zügig umgesetzt, schreibt Gerhard Meißner in seinem Main-Post Artikel vom 26.08.2014.

Förderung: 100%, Kosten: 144,44€ pro lfd. Meter.

Warum Radwege wichtig sind

Gerade beim Stöbern gefunden:

„Jeder Radwege-Ausbau in Deutschland ist unterstützungs-würdig und -bedürftig! Wenn in Deutschland Mittel für Verkehrswege diskutiert werden, dann sind es in der Regel die Wege für Autofahrer – so ganz aktuell der deutsche Straßenzustand und die Diskussion, wer’s finanziert. Radfahrer bleiben mit ihren Wegen auf der Strecke. Und das obwohl sie die Krankenkassen entlasten durch ihre sportliche Aktivität, obwohl sie zur Verminderung der Feinstaubbelastung und Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen, weil sie ohne Abgase auskommen. Stoppt die permanente Erweiterung der Straßen, fördert die Radwege“

Pro Radweg – deutschlandweit

Main-Post: Radweg-Lückenschluss und Kraftakt

Heute geht es einmal nicht um unseren Radweg, sondern um den Radweg zwischen Aidhausen und Wettringen, in den Hassbergen. In dem Main-Post Artikel von Alois Wohlfahrt, geht es unter anderem um die Kosten für den kreisübergreifenden Radweg. Der Radweg von dem in diesem Artikel die Rede ist, ist mit ca. 1.600m nahezu ein Viertel kürzer, als die Strecke zwischen Randersacker und Theilheim (ca. 2.050m) und führt im Gegensatz zu unserem Radweg durch eher flaches, unproblematisches Gelände. Kosten für diesen Radweg im Jahr 2014: rund 390.000,- €

Kosten: 243,75€ pro lfd. Meter

Main-Post: Schwierige Trasse: Brücken und eine hohe Böschung

Ein weiterer Main-Post Artikel von „trab“, vom 05.08.2014, berichtet von der Sitzung des Randersackerer Bau- und Umweltausschusses.

Hierbei wird eingewandt, dass „ein Radweg an der Straße entlang, von Theilheim kommend auf der linken Seite, … auf Randersackerer Gemarkung kaum vorstellbar“ wäre. „Benötigt würden mehrere neue Brücken über den Jakobsbach, teilweise würde der Weg durch sensible Landschaftsbereiche mit möglicherweise schützenswertem Kleintierbestand führen“.

Laut Bürgermeister Vogel „ist aber die Höhendifferenz, die der Weg an der Böschung direkt vor der Einfahrt in den Ort überwinden müsste“ das größte Problem.

Beide Gemeinderäte planen nach übereinstimmender Aussage von Bürgermeister Hubert Henig, Theilheim und Dietmar Vogel, Randersacker, eine zeitnahe, gemeinsame Begehung des in Frage kommenden Geländes.